Krankheiten

Sollten bei Deinen Tieren folgende Krankheiten auftreten wie z.B.:

  1. Durchfall
  2. aufgegaster Bauch
  3. Schnupfen
  4. Appetitlosigkeit
  5. Leckauge
  6. Bisswunden
  7. Kopfschiefhaltung ( Tierarztbesuch dringend )

 

kannst Du uns gern kontaktieren!

 

Die Kokzidiose

gehört zu den bedeutendsten Parasiten Erkrankungen des Kaninchens, da sie praktisch in jeder Haltungs- und Nutzungsform vorkommt. Kokzidien sind Einzeller, die in den Zellen der Darmschleimhaut (Darmkokzidiose) oder der Gallengänge (Leberkokzidiose) schmarotzen. Sie entwickeln sich in einem mehrphasigen, komplizierten Zyklus, an dessen Ende sogenannte Oozysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann als infektionstüchtige Stadien von den Tieren aufgenommen. Für Jungtiere stellt das verschmutzte Gesäuge der Häsin eine gefährliche Infektionsquelle dar.

Viele Kaninchen sind mit den Erregern der Darmkokzidiose latent infiziert, das heißt sie scheiden die Erreger in großen Mengen aus, ohne selbst zu erkranken. Kommt es jedoch zu einer Belastung der Tiere durch Infektionen, Transportstress oder Fütterungsfehler, bricht die Erkrankung aus.

Bei geringgradigem Befall verläuft die Erkrankung symptomlos. Sind aber ausgedehnte Darmschleimhautbezirke durch die Kokzidienbesiedlung entzündet, kann die Nahrung nicht mehr richtig verdaut und ausgenutzt werden. Die erkrankten Tiere verlieren an Gewicht und leiden unter schleimigem bis blutiger Kokzidiose. Ältere Tiere sind stärker betroffen als Jungtiere. Nach einem Krankheitsverlauf von mehreren Wochen kann auch die Leberkokzidiose tödlich enden.

Durch mikroskopische Kotuntersuchung weist der Tierarzt die Erkrankung nach. Zur Therapie werden Sulfonamidpräparate eingesetzt. Der Infektionskreislauf muss durch gründliche Käfighygiene und Desinfektion unterbrochen werden. In größeren Beständen verhindern Bodenlaufgitter, dass infektiöser Kot oder infizierte Einstreu aufgenommen wird. Die in der Heimtierhaltung übliche Einstreu muss täglich ausgewechselt werden. Eine gründliche Käfigdesinfektion mit kochendem Wasser tötet Oozysten zuverlässig ab.

Die in die Umwelt abgegebenen Oozysten sind sehr widerstandsfähig, so dass die Einschleppung in einen kokzidienfreien Bestand nicht nur über zugekaufte Tiere, sondern auch über Frischfutter und mangelhaft gereinigte Futternäpfe und Käfige erfolgt. Größtmögliche Sauberkeit ist zur Vorbeugung besonders wichtig. Grünfutter und Heu sollten grundsätzlich nicht mit der Einstreu in Berührung kommen und über Futterraufen angeboten werden.

Für neu zugekaufte Tiere empfiehlt sich zunächst die Unterbringung in einem separaten Käfig, bis eine Kotuntersuchung die Kokzidienfreiheit bestätigt oder eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt ist.

 

Wenn ein Tier nicht an Gewicht zunimmt

 

Das Tier muss dann künstlich ernährt werden mit CRITICAL CARE.

 

 

Der ideal angepasste Rohfasergehalt unterstützt die physiologische Verdauung

– gekapseltes Vitamin C ist für gestresste Kaninchen besonders wichtig

– die gute Akzeptanz verbessert die freiwillige Aufnahme aus Löffel oder Schale

– die Konsistenz ist durch Wasserzugabe beliebig wählbar

– gut verwendbar für Spritzen- oder Sonderernährung

– auch zu kleinen Teigbällchen formbar sowie als Top-Dressing

Mit Wasser (Kamillentee) zubereitet ist Critical Care ein Futtermittel zur Eingabe mit der Spritze oder zur freiwilligen Aufnahme für pflanzenfressende Heimtiere, die durch Erkrankung oder nach Operation ihr gewohntes Futter nicht aufnehmen können. Die spezielle Zusammensetzung dieses Produktes auf der Basis von Timothy-Grasmehl mit einem hohen Faseranteil sorgt für ein physiologisches Darmmilieu und unterstützt die Verdauung kleiner Pflanzenfresser.

Anwendungsempfehlung:

Die gebrauchsfertige Flüssignahrung wird mit 1 Teil Critical Care-Pulver und 1,5 Teilen warmen Wasser (Kamillentee)am besten vor jeder Fütterung frisch hergestellt. Um eine flüssigere Konsistenz zu erreichen, ggf. mehr Wasser beimischen.

Die tägliche Futtermenge beträgt etwa 30 ml ( 3-5 Spritzen / Spritzen 10ml ) wenn möglich alle 3-4 Stunden geben. Wasser sollte dem Tier zusätzlich bereitgestellt werden.

Inhaltsstoffe:

Rohprotein: 16,0 %

Rohfett: 3,0 %

Rohfaser: 23,0 %

Rohasche: 5,7 %

Calcium, Phosphor, Vitamin A/D3/E/C, Kupfer

Timothy-Grasmehl, Sojaschalen, Weizenkeime, Haferschülkleie, Weizenfuttermehl, Sojaproteinkonzentrat, Kochsalz, Melasse, Hefen, Öle